Spielplan

März 2024

Freitag, 08. März 2024, 20 Uhr 
DIE FRAU VON MORGEN UND WIE WIR SIE WÜNSCHEN

Texte und Gedanken zum Weltfrauentag − Lesung vor dem Vorhang

Zum heutigen Weltfrauentag nehmen uns Claudia Dietze und Petra Christine Schiefer mit auf ihren Streifzug durch die Geschichte der Frauenbewegung in den letzten 100 Jahren. Sie präsentieren typische Merkmale verschiedener Epochen und verdeutlichen die Rolle der Frau, die Simone de Beauvoir so zusammenfasst: „Die gesamte Geschichte der Frauen wurde von Männern gemacht.“ Wie war die Haltung der Männer? Wie erfolgreich waren die Frauen in ihrer Befreiungsarbeit? Ist die Emanzipation heute abgeschlossen?

Beruhigende und erschreckende Antworten und manches zum Schmunzeln.

Für die musikalische Begleitung sorgt Andrea Jürgens auf dem Akkordeon.

Darstellerinnen: Claudia Dietze, Petra Christine Schiefer, Andrea Jürgens (Akkordeon)

Eintritt: 10 Euro (Einheitspreis)

Bild: unbekannt

Samstag, 09. März 2024, 20 Uhr (PREMIERE)
EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST von Dale Wasserman

(Deutsch von Ingeborg von Zadow)  

Was ist normal? Ist das eigene Verhalten wirklich eine freie Entscheidung? Oder vielleicht nur die Reaktion auf die äußeren Umstände, in denen man sich eingenistet hat? Fragen, mit denen der neue Insasse einer psychiatrischen Klinik schlagartig konfrontiert wird.
McMurphy, der sich als Psychopath ausgibt, um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, findet sich in einer Welt wieder, in der Macht, Autorität, Ohnmacht und die Unfreiheit des eigenen Handelns ineinander verschwimmen – in einer Welt, in der sein Ungehorsam die vermeintliche Ordnung der therapeutischen Gemeinschaft regelrecht aus den Angeln hebt.

In seiner Auseinandersetzung mit der Stationsschwester, die versucht, die Kontrolle über die Patient*innen zu behalten, entwickelt sich ein erbarmungsloser Machtkampf, der alle Beteiligten an ihre Grenzen bringt.

„Einer flog über das Kuckucksnest“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Ken Kesey und wurde bekannt durch die Verfilmung von Miloš Forman mit Jack Nicholson in der Hauptrolle. Nun zeigt das THEAS Ensemble die tragikomische Geschichte in einer eigenen neuen Interpretation.

Darsteller*innen: Das THEAS Ensemble (Frank Albrecht, Kornelia Eng-Huniar, Silvia Gimbel, Christa Hansen, Hans-Jürgen Neumann, Susanne Rosenbaum, Cilia Schünemann)

Regie: Stephan Grösche

Weitere Termine:
Sonntag, 10. März 2024, 18 Uhr
Freitag, 15. März 2024, 20 Uhr
Samstag, 16. März 2024, 20 Uhr
Freitag, 22. März 2024, 20 Uhr
Samstag. 23. März 2024, 20 Uhr

Eintritt: 18 Euro / 12 Euro (erm.)

Bild: Stephan Grösche

Hier gibt es auch einen Teaser zum Stück (Link auf unseren YouTube-Kanal).

April 2024

Freitag, 12. April 2024, 20 Uhr
IRGENDWO AUF DER WELT…

… gibt‘s ein kleines bisschen Glück – und die Suche nach diesem Glück interessiert uns Menschen immer. Sie ist zeit- und grenzenlos, doch hat sie in jeder Epoche und an jedem Ort ihr ganz eigenes Gesicht. Im Mittelpunkt des Abends stehen Melodien aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts, die das damalige Zeitgeschehen und das Feeling widerspiegeln und teilweise auch überspielen. Gassenhauer und Chansons aus Film- und Theatermusik lassen das Publikum eintauchen in das Leben dieser Zeit. Welthits von Robert Stolz bis Kurt Weill erzählen Lebensgeschichten aus Deutschland. Ein unbekannter Gast kommentiert und berichtet über den Zeitraum der ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts, begleitet die Musiker und die Zuschauer. Inspiriert von den amüsanten, traurigen und auch ernsten Stücken führt er durch die Geschichte, spiegelt sich und sein Leben in diesen Jahrzehnten. Eine längst vergangene Ära?

Es spielen: Frank Albrecht (unbekannter Gast), Kornelia Eng-Huniar (Gesang), Kerstin Filippini (Piano)

Weitere Termine:
Freitag 03. Mai 2024, 20 Uhr

Eintritt: 18 Euro / 12 Euro (erm.)

Bild: Philipp J. Bösel

Samstag, 13. April 2024, 20 Uhr 
ES IST NICHT ALLES SO SCHEISSE, WIE DU DENKST! von Henning Schmidtke

Die Show zum Buch

Finden Sie auch, dass die Welt den Bach runtergeht? Dann freuen Sie sich! Henning Schmidtke beweist Ihnen nämlich, dass Sie völlig falsch liegen. Dabei geht es nicht darum, Probleme zu ignorieren, sondern auch mal die Erfolge anzuerkennen. In seinem Mix aus Standup-Comedy und lässigem Infotainment präsentiert Schmidtke verblüffende Entwicklungen, von denen kaum jemand etwas weiß, weil sie keine Schlagzeile wert sind. Fazit: Fast alles geht den Bach hinauf! Früher war eigentlich alles schlechter, das haben wir nur vergessen. Zurück in die 80er Jahre? Das will doch keiner – es sei denn, man hat Bock auf Zahnschmerzen, AIDS und Milli Vanilli. Heute sind wir friedlicher als unsere Vorfahren, intelligenter und wir duften auch besser. Mitreißend, humorvoll und mit aktuellen Zahlen belegt Henning Schmidtke ein erstaunliches Phänomen: Wir haben die Welt verbessert und es gar nicht gemerkt. Wir hören traurige Songs von Lana Del Rey, dabei ist unser Leben total Roberto Blanco.

Darsteller: Henning Schmidtke

Eintritt: 18 Euro / 12 Euro (erm.)

Foto: Stefan Mager

Freitag, 26. April 2024, 20 Uhr (Premiere)
FAUSTLISTE

 

In der modernen Hommage an Goethes Faust wird ein alternder Faust durch die allwissenden Suchmaschinen nach Wissen über das Internet und Künstliche Intelligenz (KI) befragt. In einem Pakt mit einer vereinten KI und Mephisto erhält Faust verjüngte Lebenszeit, während Mephisto Heilung sucht. Die zentrale Frage, ob der Teufel in der Opferrolle steckt oder die anderen manipuliert, wird durch mythologische Figuren wie Herostratos, Ödipus und Caligula erkundet. Die Botschaft lautet, dass die Teufelsfigur eine menschliche Erfindung ist, um negative Eigenschaften zu personifizieren.
Es spielt das deutsch/arabische Ensemble “Die Gesichter” (faces) in deutscher Sprache.

Darsteller*innen: Das Ensemble „Die Gesichter“ (faces)

Regie: Houssam Alden Kaka; Text: Mwoloud Daoud

Weitere Termine:
Samstag, 27. April 2024, 20 Uhr
Sonntag, 28. April 2024, 18 Uhr

Eintritt: 12 Euro / 8 Euro (erm.)

Bild: Posokhova Maryna